Drei Wochen zurück liegt er, der Beginn eines neuen Lebensabschnittes, rein äußerlich zumindest. Noch einmal habe ich angefangen zu studieren, einen Master in Soziale Arbeit Planen & Leiten. Das Studium trägt nicht grundlos den Beititel Vollzeitstudium, es ist es in der Tat. Das Arbeiten nebenher macht mich dann doch sehr müde - will ich nebenher noch Zeit für persönliches und Freunde finden muss die gute Struktur wieder her...aber das fiel mir ja dankbarer weise, wie ich immer wieder feststellen darf, nie wirklich schwer (so lange es einen regelmäßigen Posten am Tag gibt).
Nun hat aber das menschliche Wesen nicht nur die Arbeit (und das Studium) gut zu bewältigen sondern auch ein umfassendes Privatleben, was sich bei überwiegend positiven Begebenheiten durchaus leichter leben lässt, als wenn man schon beim Aufwachen denkt, bloß alles Schritt für Schritt, eins nach dem andern angehen.
Und ich bin irgendwo mittendrin, den einen Tag so, den anderen so.
Vielleciht mache ich es mir durch den täglichen Kontakt nach Afrika, in eine so gefühlt ganz andere "Welt" nicht einfacher, da ich nicht aufhöre mich auch mit den Fragezeichen von dort weiter zu beschäftigen. Und doch ist es auch dieser eine Kontakt der mich so manchen morgen mit einem Lächeln beginnen lässt! :)
Donnerstag, 22. Oktober 2009
Donnerstag, 17. September 2009
Wiedereingliederung....
oder wie nennt man das heutzutage?
Fakt ist, es fällt mir schwer. Berichte schreiben - das zieht sich alles so hin - klar, hab ja noch nicht mal wirklich angefangen. In Gesprächen kann ich mich mit allgemeinen Eindrücken ganz gut mit Südafrika beschäftigen - ansonsten bin ich mehr an Themen wie Ruanda dran - vielelicht auch gar nicht so verwunderlich, wo ich doch mehr mit Flüchtlingen aus Zentralafrika zu tun hatte, als mit Südafrikanern /Zulus.
Nun ist am Samstag um 19 Uhr die Nacht der Kirchen in Hamburg, Kreuzkirche Wandsbek. 15 Minuten habe ich Zeit um einen kleinen Eindruck in das Land der Gegensätze zu geben. Obs was wird - und wie? Das wird sich zeigen...
Fakt ist, es fällt mir schwer. Berichte schreiben - das zieht sich alles so hin - klar, hab ja noch nicht mal wirklich angefangen. In Gesprächen kann ich mich mit allgemeinen Eindrücken ganz gut mit Südafrika beschäftigen - ansonsten bin ich mehr an Themen wie Ruanda dran - vielelicht auch gar nicht so verwunderlich, wo ich doch mehr mit Flüchtlingen aus Zentralafrika zu tun hatte, als mit Südafrikanern /Zulus.
Nun ist am Samstag um 19 Uhr die Nacht der Kirchen in Hamburg, Kreuzkirche Wandsbek. 15 Minuten habe ich Zeit um einen kleinen Eindruck in das Land der Gegensätze zu geben. Obs was wird - und wie? Das wird sich zeigen...
Sonntag, 9. August 2009
Zeiten
Wieder ist fast eine Woche vergangen und ich frage mich ernsthaft, wo die Zeit geblieben ist?!
Mein Zimmer habe ich fertig gestrichen, der Teppich ist verlegt, ich bin am Neu einräumen - alles ist anders geworden - aber nur das was sich hier in den 16m² sehen lässt. Meine Kisten hätte ich alle zu lassen und weggeben sollen - so viele Dinge kommen zum Vorschein, ohne die ich ja auch die letzten 7 Monate leben konnte ...
Letzte Woche Mittwoch bekam ich eine private Hafenrundfahrt auf dem Motorboot eines Freundes hier in Hamburg, das war sehr schön wieder so mit hinein genommen zu werden - und doch, es ist eine so ganz andere Welt als das, was ich in den letzten Monaten in Südafrika als mein Leben definierte.
Ich bin noch immer sehr dankbar für viele Dinge die ich hier nun wieder habe - eine warme, volle Dusche, der Regen - den ich im Garten tanzend auf mich niedergehen lassen kann, ...
doch gibt es auch Dinge die ich vermisse, allen voran meine Kinder, als deren Anwältin ich mich stets verstand. Gutes Obst fehlt mir - gestern aß ich zum ersten Mal wieder eine Banane hier - und war überrascht über so viel Geschmacklosigkeit :( Ich werde wohl zukünftig meinen Obstkonsum auf regionale Produkte beschränken. Gen würde ich tanzen gehen zu afrikaniscehn Rhythmen - und vielleicht ist ein Hallo und ein kurzes Gespräch mit meinen Security Leuten beim Weggehen oder Heimkommen doch nicht so ganz ohne Bedeutung - abgesehen von ihrer eigentlichen Berufsausübung.
Nach der ersten Deutschlandeuphorie befinde ich mich also zwischen den Stühlen. Überzeugt und wissend, dass ich jetzt hierher gehöre und das auch gut so ist - dennoch vermissend, sehnend - und irgendwie ein bisschen leer.
Mir wird bewusst, ich brauche eine fortgehende Möglichkeit des Engagements unddafür ist Hamburg ja groß genug.
Mein Zimmer habe ich fertig gestrichen, der Teppich ist verlegt, ich bin am Neu einräumen - alles ist anders geworden - aber nur das was sich hier in den 16m² sehen lässt. Meine Kisten hätte ich alle zu lassen und weggeben sollen - so viele Dinge kommen zum Vorschein, ohne die ich ja auch die letzten 7 Monate leben konnte ...
Letzte Woche Mittwoch bekam ich eine private Hafenrundfahrt auf dem Motorboot eines Freundes hier in Hamburg, das war sehr schön wieder so mit hinein genommen zu werden - und doch, es ist eine so ganz andere Welt als das, was ich in den letzten Monaten in Südafrika als mein Leben definierte.
Ich bin noch immer sehr dankbar für viele Dinge die ich hier nun wieder habe - eine warme, volle Dusche, der Regen - den ich im Garten tanzend auf mich niedergehen lassen kann, ...
doch gibt es auch Dinge die ich vermisse, allen voran meine Kinder, als deren Anwältin ich mich stets verstand. Gutes Obst fehlt mir - gestern aß ich zum ersten Mal wieder eine Banane hier - und war überrascht über so viel Geschmacklosigkeit :( Ich werde wohl zukünftig meinen Obstkonsum auf regionale Produkte beschränken. Gen würde ich tanzen gehen zu afrikaniscehn Rhythmen - und vielleicht ist ein Hallo und ein kurzes Gespräch mit meinen Security Leuten beim Weggehen oder Heimkommen doch nicht so ganz ohne Bedeutung - abgesehen von ihrer eigentlichen Berufsausübung.
Nach der ersten Deutschlandeuphorie befinde ich mich also zwischen den Stühlen. Überzeugt und wissend, dass ich jetzt hierher gehöre und das auch gut so ist - dennoch vermissend, sehnend - und irgendwie ein bisschen leer.
Mir wird bewusst, ich brauche eine fortgehende Möglichkeit des Engagements unddafür ist Hamburg ja groß genug.
Montag, 3. August 2009
Hallo Deutschland!
Und da bin ich auch schon wieder zurück in Deutschland, Hamburg, meinem Zimmer und dem grün drum herum!
Letzten Mittwoch bin ich gut in Hamburg gelandet, wurde von Freunden am Flughafen abgeholt und dann waren wir gleich noch brunchen, erzählen und diskutieren - und mit einem blühenden orangenen Hibiscus war ich 5 Stunden später dann wieder in meiner Wohnung und habe mir Gedanken über Veränderungen gemacht.
Zum Abendessen hat mich mein Vermieter zum Jugoslaven eingeladen, als wir zurückkamen (ENDLICH wieder Fahrrad fahren!!!) war Sandra schon im GARTEN :) und hat auf mich gewartet. Also haben wir einen schönen Abend gestartet, bis auch Michael kam und wir zu dritt sooo viel gelacht haben! So ein schönes Willkommen! Sandra hat noch bei mir übernachtet was ich auch großartig fand! Wie habe ich meine Freunde vermisst!

Donnerstag hab ich angefangen mein Zimmer zu renovieren, Freitag fortgesetzt. Am Samstag dann war ich auf der Hochzeit von zwei lieben Freunden und hatte die Ehre Trauzeugin sein zu dürfen, im Brautauto Oldtimer die Braut zur Kirche zu bgeleiten und ihnen die Ringe zu reichen :o)
Gestern war ich im Gottesdienst, hab eine klasse Predigt über den Text um "Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder" gehört und war zum ersten Mal wieder ganz nah bei meinen Kindern in Durban. Danach gabs Essen mit Freunden und am Abend/ Nacht Grillen mit dem Brautpaar und dem anderen Trauzeugen+Familie.
Hamburg hat mich wieder! Ich realisiere immer mehr, wie deutsch ich eigentlich bin und erlebe täglich eine große Dankbarkeit für mein Leben, meine Freiheit.
Dankbar für die Mülltrennung, für nen guten Tee, für das Betreten meiner Wohnung ohne Sicherheitsleute und Lift, Spaziergänge in Ruhe, ungefärbten Käse, ... vertrauen zu können, öffentliche Verkehrsmittel und noch so viel mehr! :)
Letzten Mittwoch bin ich gut in Hamburg gelandet, wurde von Freunden am Flughafen abgeholt und dann waren wir gleich noch brunchen, erzählen und diskutieren - und mit einem blühenden orangenen Hibiscus war ich 5 Stunden später dann wieder in meiner Wohnung und habe mir Gedanken über Veränderungen gemacht.
Zum Abendessen hat mich mein Vermieter zum Jugoslaven eingeladen, als wir zurückkamen (ENDLICH wieder Fahrrad fahren!!!) war Sandra schon im GARTEN :) und hat auf mich gewartet. Also haben wir einen schönen Abend gestartet, bis auch Michael kam und wir zu dritt sooo viel gelacht haben! So ein schönes Willkommen! Sandra hat noch bei mir übernachtet was ich auch großartig fand! Wie habe ich meine Freunde vermisst!
Donnerstag hab ich angefangen mein Zimmer zu renovieren, Freitag fortgesetzt. Am Samstag dann war ich auf der Hochzeit von zwei lieben Freunden und hatte die Ehre Trauzeugin sein zu dürfen, im Brautauto Oldtimer die Braut zur Kirche zu bgeleiten und ihnen die Ringe zu reichen :o)
Gestern war ich im Gottesdienst, hab eine klasse Predigt über den Text um "Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder" gehört und war zum ersten Mal wieder ganz nah bei meinen Kindern in Durban. Danach gabs Essen mit Freunden und am Abend/ Nacht Grillen mit dem Brautpaar und dem anderen Trauzeugen+Familie.
Hamburg hat mich wieder! Ich realisiere immer mehr, wie deutsch ich eigentlich bin und erlebe täglich eine große Dankbarkeit für mein Leben, meine Freiheit.
Dankbar für die Mülltrennung, für nen guten Tee, für das Betreten meiner Wohnung ohne Sicherheitsleute und Lift, Spaziergänge in Ruhe, ungefärbten Käse, ... vertrauen zu können, öffentliche Verkehrsmittel und noch so viel mehr! :)
Dienstag, 28. Juli 2009
Abschied
Jetzt gerade wär es wohl angebracht mir mit voller Lautstärke ein "Time to say goodbye" von Andrea Bocelli zu geben - nun, ich habs grad nicht da. Stattdessen bekam ich gestern in den schiefsten Lagen von meiner lieben Kollegin Petronella herzzerreißende Liebeslieder vorgesungen über die Liebe, das Vermissen, das Verweilen in den Herzen derer die gehen lassen müssen...
Wir haben köstlich und herzlich gelacht!

Viel ist passiert in der letzten Woche, viel wird mir wohl auch heute noch begegnen - so werde ich die Zeit hier nicht weiter ausdehnen sondernlieber nochmal pralle Sonne aufsaugen um sie dann noch gut in den letzten Luftritzen meiner Taschen zu verpacken und mit nach Hamburg zu bringen!
Morgen bin ich dann wieder in Hamburg und freue mich viele liebe bekannte Gesichter wiederzusehen, vetraute Stimmen zu hören und die Hamburger Salzluft zu schmecken (und vielelicht ist ja noch ne Kirsche am Baum :) )
Wir haben köstlich und herzlich gelacht!
Viel ist passiert in der letzten Woche, viel wird mir wohl auch heute noch begegnen - so werde ich die Zeit hier nicht weiter ausdehnen sondernlieber nochmal pralle Sonne aufsaugen um sie dann noch gut in den letzten Luftritzen meiner Taschen zu verpacken und mit nach Hamburg zu bringen!
Morgen bin ich dann wieder in Hamburg und freue mich viele liebe bekannte Gesichter wiederzusehen, vetraute Stimmen zu hören und die Hamburger Salzluft zu schmecken (und vielelicht ist ja noch ne Kirsche am Baum :) )
Montag, 20. Juli 2009
Morgenstund hat Gold im Mund
Aaaaaaaaaaaah, gestern Abend liege ich nichts ahnend kurz vorm Einschlafen im Bett, da krabbelt so ein ekelhaftes, behaartes Kakerlakenvieh auf meinem Arm rum ... brrrrr, DAS ging nun wirklich zu weit! Jetzt werden ihre Annäherungsversuche in der letzten Woche hier auch noch aufdringlich! Africa oh Africa :)
Ein herrlicher Sonnenaufgang - und schon lacht mir die Sonne wieder freundlich ins Gesicht. In diesen Morgenstunden beginnt meine letzte volle Woche in Südafrika, für diesen Südafrika Abschnitt zumindest :)
Guten Morgen Sonne, hallo liebe Welt!
(ps an die Welt: benehmt Euch endlich und fangt an Liebe statt Waffen zu verteilen!!!)
Ein herrlicher Sonnenaufgang - und schon lacht mir die Sonne wieder freundlich ins Gesicht. In diesen Morgenstunden beginnt meine letzte volle Woche in Südafrika, für diesen Südafrika Abschnitt zumindest :)
Guten Morgen Sonne, hallo liebe Welt!
(ps an die Welt: benehmt Euch endlich und fangt an Liebe statt Waffen zu verteilen!!!)
Sonntag, 19. Juli 2009
Samstagnacht & neue Kulturerkenntnisse
Gestern Abend wurde ich von einem Rastaman zum Konzert von Busi Mhlongo eingeladen, was auf dem Hintergrund ihrer Bedeutung hier in Kwa Zulu Natal noch einmal einen besonderen Stellenwert für mich bekommt. Nihct zuletzt wohl auch da sie international bekannt ist und ich sie hier in ihrer Heimatprovinz live sehen konnte - gerade auch nachdem sie nach langer Krankheit jetzt wieder auf der Bühne stand. Die Bude war voll und die Stimmung dank einiger Voracts bereits sehr ausgelassen, als Busi mit ihrer Band in traditioneller Zulukleidung auf die Bühne kam. Krasse Show für so ne kleine Frau, die schon über 40 Jahre imMusikgeschäft ist. Bvor allerdings die Show begann sang die Halle noch ein Happy Birthday für "Tata Madiba" - Nelson Mandela- er wurde gestern 91 Jahre alt!
Wer mehr über Busi Mhlongo wissen möchte:
http://209.85.229.132/search?q=cache:uLr_GkNne0QJ:www.culturebase.net/artist.php%3F296+Busi+Mhlongo&cd=7&hl=de&ct=clnk&client=firefox-a
und ein kleiner Liveeindruck:
http://www.youtube.com/watch?v=UXcIhP1WbQM
Als ich später nachdem Konzert den guten Rastamann nach seiner mehrfachen Anfrage nicht als meinen Gast des nachts einlud, und meinte dass ich different (anders) sei, sagte er, ich sei nicht different sondern difficult (schwierig). Na, das find ich super und hab sehr gut geschlafen :)

copyright: http://farm2.static.flickr.com/1107/577903895_83dd602ebe.jpg
Übrigens gibts Neuigkeiten über die Polygamie. Hatte noch ein interessantes Gespräch. Angenommen ich würde einen Zulu heiraten, dann ist er, wie wir ja schon wissen, bevollmächtigt, sich mehrere Frauen zu nehmen. Damit muss die Frau leben. Will ich mir nun aber auch das Recht auf mehrere Männer nehmen, dann darf ich mit dem Tod rechnen "I would kill you" - und diese Aussage würde ichnicht unterschätzen.
Das ist das Recht des Mannes - ich draf nur nach Scheidung nen anderen Mann haben und mein Leben weiterführen.
Warum darf der Zulumann mehrere Frauen haben? In der Kultur ist es der Frau verboten während ihrer Menstruation für den Mann zu kochen, sein Geschirr zu waschen sowie mit ihm zum Schlafen. Wer kocht dann aber in der Woche für den Mann, wer macht den Abwasch, und wer befriedigt ihn im Bett? Da muss dann einfach noch eine und noch eine Frau her. "Das ist meine Kultur und ich mag meine Kultur. Es ist nicht gut Kulturen zu verändern."
Außerdem hat die Welt ja auch zu viele Frauen.
Fragt man hingegen die Zulufrauen, findet es keine lustig ihren Mann mit weiteren Frauen zu teilen, Hass wird geschürt, sie betrügen ihre Ehemänner und Partner. Es ist ein einziger Kreislauf von Fremdgehen wie wir es im Deutschen so schön nennen. Kaum einer vertraut seinem/seiner Partnerin noch - HIV/Aids verbreitet sich zum Teil still weiter.
Paare, die seit fünf und mehr Jahren zusammen sind, machen jedes Jahr einen HIV-Test weil sie ihrem Partner/in nicht trauen.

copyright: http://www.figo2009.org.za/photogallery/Culture/ZuluChildren.jpg
Ein nicht seltenes Beispiel: Die Frau lebt mit den Kindern auf der Farm/ auf dem Land und der Mann arbeitet in der Stadt um das Geld zu vrdienen. Sex spielt hier eine große Rolle, Freundinnen oder auch mal ne Prostituierte sind nicht wirklich tabu - die Männer stecken sich an, gehen am Wochenende nach Hause, stecken ihre Frauen an. Wie treu ist die Frau? Und alles streut sich von der Stadt aufs Land und zieht seine Kreise, wird zu einem Riesenproblem was schwer kontrollierbar ist.
Ich möchte niemandem seine Kultur absprechen doch angesichts solcher ernst zu nehmender Probleme bleiben doch viel Fragen offen. Wird nicht auch die in vielen Kulturen praktizierte Mädchenbeschneidung kritisiert? Die Liste ist lang ... .
Eins steht fest: Heiraten werde ich hier nicht! :)
Wenn alles seinen geregelten und behüteten Verlauf nimmt, wird mich Hamburg am 29. Juli 2009 gegen 10:25 Uhr wieder haben - jetzt aber erstmal der Strand!
Wer mehr über Busi Mhlongo wissen möchte:
http://209.85.229.132/search?q=cache:uLr_GkNne0QJ:www.culturebase.net/artist.php%3F296+Busi+Mhlongo&cd=7&hl=de&ct=clnk&client=firefox-a
und ein kleiner Liveeindruck:
http://www.youtube.com/watch?v=UXcIhP1WbQM
Als ich später nachdem Konzert den guten Rastamann nach seiner mehrfachen Anfrage nicht als meinen Gast des nachts einlud, und meinte dass ich different (anders) sei, sagte er, ich sei nicht different sondern difficult (schwierig). Na, das find ich super und hab sehr gut geschlafen :)

copyright: http://farm2.static.flickr.com/1107/577903895_83dd602ebe.jpg
Übrigens gibts Neuigkeiten über die Polygamie. Hatte noch ein interessantes Gespräch. Angenommen ich würde einen Zulu heiraten, dann ist er, wie wir ja schon wissen, bevollmächtigt, sich mehrere Frauen zu nehmen. Damit muss die Frau leben. Will ich mir nun aber auch das Recht auf mehrere Männer nehmen, dann darf ich mit dem Tod rechnen "I would kill you" - und diese Aussage würde ichnicht unterschätzen.
Das ist das Recht des Mannes - ich draf nur nach Scheidung nen anderen Mann haben und mein Leben weiterführen.
Warum darf der Zulumann mehrere Frauen haben? In der Kultur ist es der Frau verboten während ihrer Menstruation für den Mann zu kochen, sein Geschirr zu waschen sowie mit ihm zum Schlafen. Wer kocht dann aber in der Woche für den Mann, wer macht den Abwasch, und wer befriedigt ihn im Bett? Da muss dann einfach noch eine und noch eine Frau her. "Das ist meine Kultur und ich mag meine Kultur. Es ist nicht gut Kulturen zu verändern."
Außerdem hat die Welt ja auch zu viele Frauen.
Fragt man hingegen die Zulufrauen, findet es keine lustig ihren Mann mit weiteren Frauen zu teilen, Hass wird geschürt, sie betrügen ihre Ehemänner und Partner. Es ist ein einziger Kreislauf von Fremdgehen wie wir es im Deutschen so schön nennen. Kaum einer vertraut seinem/seiner Partnerin noch - HIV/Aids verbreitet sich zum Teil still weiter.
Paare, die seit fünf und mehr Jahren zusammen sind, machen jedes Jahr einen HIV-Test weil sie ihrem Partner/in nicht trauen.

copyright: http://www.figo2009.org.za/photogallery/Culture/ZuluChildren.jpg
Ein nicht seltenes Beispiel: Die Frau lebt mit den Kindern auf der Farm/ auf dem Land und der Mann arbeitet in der Stadt um das Geld zu vrdienen. Sex spielt hier eine große Rolle, Freundinnen oder auch mal ne Prostituierte sind nicht wirklich tabu - die Männer stecken sich an, gehen am Wochenende nach Hause, stecken ihre Frauen an. Wie treu ist die Frau? Und alles streut sich von der Stadt aufs Land und zieht seine Kreise, wird zu einem Riesenproblem was schwer kontrollierbar ist.
Ich möchte niemandem seine Kultur absprechen doch angesichts solcher ernst zu nehmender Probleme bleiben doch viel Fragen offen. Wird nicht auch die in vielen Kulturen praktizierte Mädchenbeschneidung kritisiert? Die Liste ist lang ... .
Eins steht fest: Heiraten werde ich hier nicht! :)
Wenn alles seinen geregelten und behüteten Verlauf nimmt, wird mich Hamburg am 29. Juli 2009 gegen 10:25 Uhr wieder haben - jetzt aber erstmal der Strand!
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